Donnerstag, 1. März 2007

Dresdner Morgenpost

Im April und Mai 2005 ließ sich das Amtsgericht Chemnitz von Telekommunikationsunternehmen sämtliche Telefonkontaktdaten des Journalisten Ronny Klein, eines Reporters der Dresdner Morgenpost, liefern. Klein soll Beihilfe zum Verrat von Dienstgeheimnissen geleistet haben, nachdem er mehrfach Informationen aus der Antikorruptionseinheit Ines der Staatsanwaltschaft erhalten und in Berichten und für weitere Recherchen verwendet hatte. Die Staatsanwaltschaft suchte daraufhin das Leck in den eigenen Reihen. Die Telefondatenabfrage von LKA-Beamten, Staatsanwälten und Ines-Mitarbeitern lehnte das Amtsgericht ab, die des Journalisten ordnete es an. Der verantwortliche sächsische Justizminister Geert Mackenroth verteidigte das Vorgehen und die Einschränkung des Informantenschutzes nach Bekannt werden des Falles als rechtens. mehr Infos...

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