Donnerstag, 20. März 2008

Journalisten aus Tibet ausgewiesen

Mitte März erhielten alle ausländischen Journalistinnen und Journalisten in Tibet die Aufforderung der chinesischen Behörden, sofort die Region zu verlassen. Am 20. März wurden auch die letzten beiden deutschen Korrespondenten unter Androhung von Repressalien aus Tibet ausgewiesen. Ihnen wurde mit dem Entzug der Akkreditierung für China gedroht.
Die Ausweisung ist ein klarer Verstoß gegen die Freiheit der Berichterstattung und damit gegen die Pressefreiheit. Journalisten müssen die Möglichkeit haben, sich frei zu bewegen und ungehindert zu recherchieren und zu berichten - ob in Tibet oder anderswo.
Der Deutsche Journalisten-Verband protestierte gegen die Ausweisung. Auch vor dem Hintergrund der bald stattfindenden Olympiade wirft der aktuelle Umgang der Behörden mit ausländischen Journalisten ein schlechtes Licht auf den Zustand der Pressefreiheit in China.

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